Reiseplanung

Unsere Reise ist nicht komplett durchgeplant, sondern es wird immer mal wieder notwendig, dass wir uns überlegen wo es überhaupt als nächstes hingehen soll und wie lange, und dann die entsprechenden Zug oder Busverbindungen sowie natürlich eine Unterkunft herauszusuchen. Das kann schonmal ein paar Stunden dauern bis alles geklärt ist.

Hoi An bei Tag

Noch ein paar bunte Laternen

Sämtliche Rikschafahrer in der Stadt haben keine Klingeln, sondern sprechen fortlaufend ein individuelles “bip bip bip” wenn sie sich den Weg durch Menschenmengen bahnen

Die touristen wollen auch unterhalten werden. Vielleicht gehört dieser Umzug aber auch noch zum Laternenfest. Man sieht die Vietnamesen jedenfalls an diesem Wochenende auffallend oft mit Räucherstäbchen und bei Familienfeiern.

“japanischen Brücke” mit Müllsammelboot

Laternenfest in Hoi An

Die Altstadt ist durch ziemlich viele Laternen beleuchtet, oft bunt, teilweise einfarbig wie hier

Die Leute – vornehmlich Touristen – zünden diese kleinen Schiffchten mit Kerzen an

und lassen sie auf dem Fluss schwimmen

die Reste – zumindest solche die sich am Ufer verfangen – werden dankenswerter Weise zur Entsorgung eingesammelt

In Vietnam…

sind Roller und Mopeds ein ziemlich wichtiges Transportmittel

wird im Gegensatz zu China fast ausnahmslos Helm getragen

dient das Zweirad oft als Sitzgelegenheit

tragen Frauen gerne Oberteile und Hosen mit dem gleichen Muster

werden die Müllbeutel einzeln an den Straßenrand gelegt

und dann mit solchen Wägelchen abgeholt

sieht man regelmäßig Ratten

wird Fleisch mit der Schere geschnitten

 

Ausflug ins Mekong Delta

Die meiste Zeit waren wir mit einem Boot dieser hier Art unterwegs

Zwischendurch wurde immer mal wieder angelandet

Dort konnte man dann oft die Herstellung von lokalen Gütern wie z.B von diesen Reismehlchips sehen.


Oder verschiedene Früchte


Oder lernen, wie man Ratten daran hindert an die Kokosnüsse zu kommen

Man sieht immer wieder Hunde, die in erster Linie versuchen sich auf dem Steinboden abzukühlen. Wir haben immerhin über 30 Grad.

Sehr viele Schiffe haben zwei charakteristische Augen aufgemalt

Wenn auf einem der schmaleren Kanäle ein größeres Schiff entgegenkommt, kann es ganz schön eng werden

Und zurück zum Bus

Hua Shan

Kleiner Nachtrag: Nochmal ein Post zu China, auch wenn wir schon in Vietnam sind: Während unseres Aufenthaltes in Xian haben wir einen Ausflug zur Terracotta Armee und zum Hua Shan unternommen. Hier ein paar Fotos von letzterem:

Nach längerer Anreise mit dem Bus, haben wir die Seilbahn verwendet um bis auf 1600m hochzufahren. Am Schluss gings dann von 2000m mit einer anderen Bahn wieder runter.

Es gibt mehrere Gipfel, und es dauert so oder so einige Stunden bis man überall war.

Alles ist komplett mit Treppen ausgebaut. Insgesamt steigt man sicher einige tausend Stufen.

Nicht immer total komfortabel, aber im Prinzip ist alles trotzdem ein Spaziergang.

Das zeigt sich auch an den unglaublichen Menschenmassen die sich überall am Berg bewegen.

Bei der Gestaltung der Treppen und Wege wurde durchaus auf Details geachtet. Das Geländer hier ist übrigens aus Beton.

Es gibt auch überall kleine Häuser auf dem Berg mit Läden und teilweise (teuren) Übernachtungsmüglichkeiten

Fotograf ohne Höhenangst

Besucher mit Höhenangst. Oder den Leuten war einfach die Wartezeit zu lange um über den schmalen Holzsteg am Abgrund betreten zu können – so wie uns auch.

Dollar wechseln in China

Vor etwa drei Stunden sind wir in Ho Chi Minh angekommen.

Da Beibei’s Visum in Dollar zu bezahlen war, mussten wir diese gestern noch in Xian organisieren.

Erkenntnis 1: Ohne Personalausweis bekommen Chinesen von der Bank keine Dollar. Reisepass ist in diesem Fall nutzlos.

Erkenntnis 2: Bei Ausländern wird auf Basis vom Reisepass versucht das Geld zu tauschen. Letztendlich erlaubt es das System aber auch nicht.

Dritte Möglichkeit wäre theoretisch die “gelbe Kuh”. Eine Person, die sich in der Nähe der Bank herumtreibt und das Ganze unter der Hand abwickelt. In unserem Fall war derjenige allerdings nicht zu sehen. Vermutlich in der Mittagspause wie uns der hilfsbereite Bankmitarbeiter sagte.

Das Geld bekommen haben wir im Endeffekt durch Zufall, weil gerade als wir die Bank verlassen wollte eine Kundin aufgetaucht ist, die Dollar dabei hatte und in Yuan wechseln wollte.

 

Ein paar Gesichter

Noch in Beijing: Aufseher am Busbahnhof

Die zu zehntausenden ausgegebenen Mietfahrräder werden auch tatsächlich verwendet.

Die maximale Ausbaustufe der Kälteschutzvorrichtungen an Rollern

Es wird noch überall geraucht.

man beachte die linke Hand

Jacke mit gelben Streifen = Lieferant vom Känguruh Express

Zufälliger Straßenüberquerer

Zufällige Kinder

Zufälliger Zuckerrohrtransporteur

Am Neujahrestag ist es Brauch, neu gekaufte Kleider anzuziehen. Bei Kindern habe ich öfter beobachtet, dass sie noch besonders herausgeputzt werden.

Sobald das Wetter es zulässt findet das Leben auf der Straße statt.

Typische Verhaltensweisen in China: Dieser zufällige Verkehrsteilnehmer gibt Auskunft über die Anfahrt zum Kohlebergwerk (welches in einem vergangenen Beitrag bereits behandelt wurde)

Ankunft in Xi’an

Aufseher: “Runter von der gelben Linie, aber sofort!” Passagier: “Mann, lass doch den Ausländer die chinesische Hochgeschwindigkeit fotographieren.”

Beibei lässt sich erklären wie man bei “Don’t starve together” 500 Tage überlebt

Zahnarzpraxis mit Behandlung im Schaufenster.

Stadtmauer. 12m hoch, 12m breit und 12km lang.

Äh ja…

Und ab ins muslimische Viertel. Ich habe es leider im Folgenden nicht geschafft die Atmosphäre auch nur annähernd einzufangen.

Tanzender Fleischspießverkäufer.

Straßenreinigungsteam: 1. Trillerpfeifenmann räumt eine Gasse, 2 und 3 kehren den gröbsten Müll vor sich her. 4. Sammelt eventuell Übersehene Reste. Das Ganze im 10 Minuten Takt.

Nachschub für die Gutter-Oil-Hersteller

Zeit weiter zu ziehen

Die Verwandten sind schon lange besucht und beschenkt. Alle Angelegenheiten sind erledigt. Es ist Zeit die Reise fortzusetzen.

Kurz noch Passfoto machen fürs Vietnamvisum. Diverse Formulare ausfüllen und Züge, Flüge und Unterkünfte buchen.

Das Frühlingsfest macht alles schwierig und teuer. Daher leichte Planänderung. Unser nächstes Ziel ist Xi’an. Von dort geht es dann weiter in den Süden von Vietnam. Die Flugroute ist eher schematisch zu verstehen. In der Realität gibt es einen Zwischenstop in Peking.

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