Übersetzung und Navigation

Speisekarte nur auf koreanisch? Kein Problem. Es gibt ja moderne Übersetzungswerkzeuge.

Bei der Navigation siehts bisschen besser aus, aber nicht immer. Grundsätzlich ist es so, dass google maps aus gesetzlichen Gründen nur eingeschränkt funktioniert. Man kann sich z.B keine Routen zum Laufen anzeigen lassen und bekommt auch nichts brauchbares zu öffentlichen Verkehrsmitteln. Alternativ verwende ich ja gerne eine Open street map basierte Offline Karte, die aber wiederum hier draußen auf dem Land nur die wichtigsten Autostraßen anzeigt, aber keinerlei Fußwege. Das macht so manchen Spaziergang gleich mal eine Ecke spannender. Eigentlich also ganz nett 🙂

Andong

Es gibt ja in anderen Ländern immer wieder mal nette Details zu entdecken.
Wie zum Beispiel diese Leuchtstreifen an der Fußgängerampel
Noch ein paar Eindrücke aus dem Umland

Reise nach Andong

Obwohl wir gefühlt erst an der Oberfläche von Seoul gekratzt haben, sind wir mal in ländlichere Gefilde aufgebrochen.
Die Zugfahrt dauert mit etwa 3 Stunden gar nicht mal so lange, dafür dass wir das Land schon fast von West nach Ost durchqueren.
Verzeihung. Ich wurde ja darauf aufmerksam gemacht, dass ich weniger anonyme Landschaft zeigen soll, sondern mehr Gesichter.
Das Land hat jedenfalls auch schöne Hochöfen
und schöne Sägen
Kleiner Spaziergang am Abend. Beginnt trocken. Endet im Regen auf der längsten Holzbrücke Südkoreas (von Metallpfeilern gestützt)

Der Moment…

… wenn der Kellner, eine Minute nachdem man mittels Zeichensprache ausgeführt hat, dass man gerne den Kassenzettel ausgedruckt hätte sagt: “Ach, ihr sprecht ja deutsch. Ich bin in Frankfurt aufgewachsen.”

Seoul II

Korea ist ja zur Abwechslung mal ein Land, in dem weder ich noch Beibei die Schriftzeichen lesen können. Dinge des täglichen Lebens sind können deswegen manchmal etwas herausfordernd sein. Manches klappt dann mit Hilfe und manches ohne. Heute waren wir spaßeshalber mal im Waschsalon, haben bei der Post mit hilfe eines äußerst geduldigen und hilfsbereiten Mitarbeiters ein Paket nach China verschickt und haben das ausgefeilte Bussystem probiert.

Anreise

Gut: Niemand hat bezweifelt, dass Beibei ohne Visum nach Korea einreisen darf.

Amüsant: Der Zollbeamte am Frankfurter Flughafen sieht keine Ähnlichkeit zwischen mir und meinem Passfoto und stellt deswegen Zusatzfragen.

Etwas nervenaufreibend: Weder in Deutschland, noch in der Mongolei war das System dazu zu bringen eine Boardkarte für Beibei für den zweiten Teil unserer Flugstrecke auszudrucken. Was zu Beginn vom Personal noch als einfache Sache abgetan wurde, spitzte sich dann etwas zu, als alle anderen Passagiere schon im Fluzeug saßen, und das System maximal dazu zu bewegen war ein komplett leeres Stück Papier auszudrucken. 15 Minuten nachdem das Flugzeug eigentlich hätte starten sollen, wurde das Dokument dann handschriftlich angefertigt.

Rückreise

In wenigen Stunden brechen wir auf. Zuerst geht es mit dem Bus von Beihai aus zum Flughafen in Nanning, dann Flug nach Bayun (AF7816), von dort nach Paris (AF7761), und am Samstag morgen um 10:30 kommen sollten wir dann in Stuttgart ankommen (AF1408).

Und damit dieser Beitrag nicht ganz ohne Bild bleibt:

normale Polizisten tragen in China keine Feuerwaffen. Dafür ab und an lange Stangen, Schilde und seit kurzem die interessanten Gabeln

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