Bei näherer Betrachtung stellte sich leider heraus, dass es sich um eine eher lieblose Interpretation des historischen Gebäudes handelt.
Luoyang am Abend
Staub
Raus aus der Stadt
Der Tunnel an sich ist aber Fake, und nicht mal richtig unter der Erde. Eher enttäuschend. Ich rate von einem Besuch ab!
Obwohl wir hier schon fast auf dem Land sind. Gut möglich dass auf dieser Fläche vor mir noch nie ein Ausländer gesehen wurde.
Rückfahrt: Nach etwa 30 Minuten schnallt der Fahrer sich plötzlich an. Ich frage mich kurz ob ein gefährlicher Streckenabschnitt bevorsteht. Aber nein, wir nähern uns der Stadt und Kontrollen werden wahrscheinlicher. Die sechs Mitfahrer sind davon offensichtlich nicht betroffen.
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Unterwegs in Luoyang
Lärm
Ich hatte schon fast vergessen, warum ich diese hier mitgenommen hatte. Jetzt weiss ich es wieder: Luoyang ist eine unglaublich laute Stadt, und das fängt bei der Gesprächslautstärke an.
Alternativ ist auch die Dachterasse ganz nett.
Neujahr
Willkommen also im Jahr des Hundes
Tagsüber unterwegs in der Stadt sieht man allenthalben die Leute werkeln.
Die alten Spruchbänder an den Haustüren werden eventuell entfernt.
Und dann werden die neuen Banner mit Sprüchen zu Glück und Wohlstand angebracht.
So natürlich auch bei uns.
Die völlig von inneren Zwängen der Ordnung befreite Klebetechnik des Cousins hier in der Mitte, war tatsächlich ein Erlebnis für mich, welches ich erst noch verarbeiten muss.
Dann wird das Essen zubereitet.
Kühlschrank, wozu?
Teigtaschen dürfen auf keinen Fall fehlen.
Die fertigen Speisen
Der Beginn eines lustigen Abends. Ganbei!
Die chinesische Post…
…versetzt mich immer wieder in Erstaunen.
Postfiliale in Beijing:
Beibei: Ich hätte gerne 18 Briefmarken
Postfrau: Müssen es wirklich soviele sein? Reichen nicht 12? Wenn ich dir 18 verkaufe, dann habe ich bald keine mehr.
Beibei: Schau, ich habe hier im Laden 24 Postkarten gekauft, sei froh dass ich nur 18 Briefmarken will und nicht 24.
Postfrau: Ok, überzeugt.
Postfiliale in Luoyang:
Beibei: Kann ich diese Postkarten hier in der Filiale abgeben?
Postfrau: Ne, damit kann ich nichts anfangen, die musst du vielleicht in einen Postkasten werfen.
Beibei: Wo ist denn der nächste Postkasten?
Postfrau: Eh… keine Ahnung.
Diesen Postkasten fanden wir dann kurz nach dem zweiten Gespräch, etwa 20 Schritte von der Postfiliale entfernt.
Feuertopf
Gestern haben wir ein angesagtes Feuertopfrestaurant besucht. Man merkt, dass wir nicht mehr in Beijing sind, denn meine bloße Anwesenheit als Ausländer hat uns auf der Warteliste um 100 Plätze nach vorne befördert und unsere Wartezeit von 2 Stunden auf 40 Minuten verkürzt.
Origami, Brettspiele und Knabberkram für die Wartenden. Jeder Papiervogel gibt später Preisnachlass.
Die rote Brühe ist scharf genug, so dass ich ungefähr 2/3 meiner Zutaten in der weißen Hälfte zubereitet habe.
Beibei’s Familie
PS: die Route ist geupdated.