Ming Palast Luoyang

Kürzlich wollten wir diesen Ming Palast besichtigtigen. (Foto aus dem Netz)

Bei näherer Betrachtung stellte sich leider heraus, dass es sich um eine eher lieblose Interpretation des historischen Gebäudes handelt.

Schweißnähte statt Holzverbindungen.

Komische Kunststoffbretter halten sicher Millionen Besucher aus.

Ornamente aufgeklebt. Eintrittspreis für innenmehr als doppelt so teuer wie die Verbotene Stadt. Da verzichte ich doch spontan.

Das Fahradlabyrinth nebenan ist da amüsanter

Danach gehts zum alten Stadttor. Sicher auch nicht orginal.

Aber deutlich überzeugender.

Zum Abschluss noch ein paar gegrillte Fleischspieße beim Uiguren holen.

Und nicht vergessen die Holzstäbchen ordnungsgemäß zu entsorgen.

Luoyang am Abend

100 Meter Essensstände, wo auch wir zugreifen.

Und überall ein dichtes Gedränge.

Dieser Spruch trifft die gefühlte Stimmung im Land gar nicht so schlecht

Irgendwann werden die Stände weniger und die verbleigenden Läden schließen.

Noch ein kleiner Spaziergang.

und ein Blick auf die neu aufgebaute historische Altstadt…die man um diese Uhrzeit jedoch nicht mehr betreten kann.

Staub

Das Wetter ist seit geraumer Zeit wieder sehr grau und die Sicht ist eingerschränkt.

Das liegt auch daran, dass es allgemein sehr viel Staub gibt.

Eine auffällige Gegenmaßnahme sind Fahrzeuge um die Straße zu bewässern.

Einige davon haben noch diesen Zerstäuber hinten drauf. Kommt aber wohl eher im Sommer zum Einsatz.

Dieser Wagen hingegen bringt heißes Wasser zum Duschen in ein Hotel. Auch irgendwie um lokale Emissionen zu verhindern. Weil solche Heizungen und größeren Boiler in China normalerweise direkt mit Kohle befeuert werden.

Raus aus der Stadt

Der Spaziergang führt über den Autobahnzubringer aus der Stadt heraus.

Dort steht auch eine mobile Polizeistation, die man hier ab und an zu sehen bekommt.

Dann geht es eine Weile durch eine Art Park

Wo ein Rastplatz am Hang ist…

… kann der Müll nicht weit sein.

Jemand hat sich Mühe mit der Mauerkrone gegeben.

Wieder auf der Straße. Punkt 1 gehört zu meinen Lieblingsthemen also nichts wie hin.

Die Maschinen sind echt.

Der Tunnel an sich ist aber Fake, und nicht mal richtig unter der Erde. Eher enttäuschend. Ich rate von einem Besuch ab!

Vor der Rückfahrt noch Essen am Imbiss probieren

Auch hier ist mobiles bezahlen möglich, so wie auch in Tempeln und bei Bettlern.

Genauseo sind Überwachungskameras allgegenwärtig.

Obwohl wir hier schon fast auf dem Land sind. Gut möglich dass auf dieser Fläche vor mir noch nie ein Ausländer gesehen wurde.

Müllhaus. So ähnlich wie eine Mülltonne. Nur eben ein Haus.

Rückfahrt: Nach etwa 30 Minuten schnallt der Fahrer sich plötzlich an. Ich frage mich kurz ob ein gefährlicher Streckenabschnitt bevorsteht. Aber nein, wir nähern uns der Stadt und Kontrollen werden wahrscheinlicher. Die sechs Mitfahrer sind davon offensichtlich nicht betroffen.

 

Don’t miss this great post!

Neue Proteinquelle entdeckt

Nicht zum ersten Mal gesehen: Welchen Nutzen hat ein Treppenhaus wenn man einen Fahrstuhl hat? genau!

Man beachte die Diebstahlsicherung. Dieser besonders teure Honig wirbt damit, dass die am Herstellungsprozess Mitarbeiter zu mindestens 60% Buddhisten sind, und zu 100% freiwillig bei der Arbeit.

Unterwegs in Luoyang

Man merkt: in Luoyang ist um einiges wärmer als es in Beijing war

Zufällig verfügbare Flächen werden als Gemüsebeete verwendet

Die Peonie ist das Wahrzeichen der Stadt

Deswegen trifft man immer wieder auf Blumenverzierungen.

Irgendwann muss man ja auch mal anfangen…

…die dystopischen Städte der Zukunft zu bauen



Müllkompression

Es gibt immer mal wieder interessante Konstruktionen zu sehen


Lärm

Ich hatte schon fast vergessen, warum ich diese hier mitgenommen hatte. Jetzt weiss ich es wieder: Luoyang ist eine unglaublich laute Stadt, und das fängt bei der Gesprächslautstärke an.

Alternativ ist auch die Dachterasse ganz nett.

Neujahr

 

Willkommen also im Jahr des Hundes

Tagsüber unterwegs in der Stadt sieht man allenthalben die Leute werkeln.

Die alten Spruchbänder an den Haustüren werden eventuell entfernt.

Und dann werden die neuen Banner mit Sprüchen zu Glück und Wohlstand angebracht.

So natürlich auch bei uns.

Die völlig von inneren Zwängen der Ordnung befreite Klebetechnik des Cousins hier in der Mitte, war tatsächlich ein Erlebnis für mich, welches ich erst noch verarbeiten muss.

Dann wird das Essen zubereitet.

Kühlschrank, wozu?

Teigtaschen dürfen auf keinen Fall fehlen.

Die fertigen Speisen

Der Beginn eines lustigen Abends. Ganbei!

Die chinesische Post…

…versetzt mich immer wieder in Erstaunen.

Postfiliale in Beijing:
Beibei: Ich hätte gerne 18 Briefmarken
Postfrau: Müssen es wirklich soviele sein? Reichen nicht 12? Wenn ich dir 18 verkaufe, dann habe ich bald keine mehr.
Beibei: Schau, ich habe hier im Laden 24 Postkarten gekauft, sei froh dass ich nur 18 Briefmarken will und nicht 24.
Postfrau: Ok, überzeugt.

Postfiliale in Luoyang:
Beibei: Kann ich diese Postkarten hier in der Filiale abgeben?
Postfrau: Ne, damit kann ich nichts anfangen, die musst du vielleicht in einen Postkasten werfen.
Beibei: Wo ist denn der nächste Postkasten?
Postfrau: Eh… keine Ahnung.

Diesen Postkasten fanden wir dann kurz nach dem zweiten Gespräch, etwa 20 Schritte von der Postfiliale entfernt.

Feuertopf

Gestern haben wir ein angesagtes Feuertopfrestaurant besucht. Man merkt, dass wir nicht mehr in Beijing sind, denn meine bloße Anwesenheit als Ausländer hat uns auf der Warteliste um 100 Plätze nach vorne befördert und unsere Wartezeit von 2 Stunden auf 40 Minuten verkürzt.

Origami, Brettspiele und Knabberkram für die Wartenden. Jeder Papiervogel gibt später Preisnachlass.

Die rote Brühe ist scharf genug, so dass ich ungefähr 2/3 meiner Zutaten in der weißen Hälfte zubereitet habe.

Beibei’s Familie

Der Nudelakrobat zieht mit wilden Schwüngen die Nudeln auf die richtige Länge

PS: die Route ist geupdated.

1 8 9 10 11 12 18