Mutianyu

Unsere zweite größere Tour führt uns zur chinesischen Mauer. Es gibt mehrere Abschnitte die man besichtigen kann. Eigentlich wollten wir zu SImatai, aber wegen Bauarbeiten sind wir jetzt gleich hier bei Mutianyu.

Unsere zweite größere Tour führt uns zur chinesischen Mauer. Es gibt mehrere Abschnitte die man besichtigen kann. Eigentlich wollten wir zu Simatai, aber wegen Bauarbeiten sind wir jetzt gleich hier bei Mutianyu.

Nach einem steilen Aufstieg auf den Bergkamm erreichen wir die Mauer.

Nach einem steilen Aufstieg auf den Bergkamm erreichen wir die Mauer.

Die Basis der Mauer besteht aus groben Granitblöcken. Gefällt mir schonmal :)

Die Basis der Mauer besteht aus groben Granitblöcken. Gefällt mir schonmal 🙂

Die Stufen dieser Treppe haben schon ein paar Touristenfüße nach oben befördert wie es aussieht.

Die Stufen dieser Treppe haben schon ein paar Touristenfüße nach oben befördert wie es aussieht.

Die ersten Schritte auf der Mauer sind getan. Es ist Mittagszeit und viele andere Touristen waren schon wieder auf dem Nachhauseweg.

Die ersten Schritte auf der Mauer sind getan. Es ist Mittagszeit und viele andere Touristen waren schon wieder auf dem Nachhauseweg.

Das Wetter wechselt zwischen kühler Brise und voller Sonneneinstrahlung.

Das Wetter wechselt zwischen kühler Brise und voller Sonneneinstrahlung.

Wir genießen die Aussicht...

Wir genießen die Aussicht. Im Tal das hier zu sehen ist sind wir gestartet.

... und machen uns in nordöstlicher Richtung auf um den (lokal betrachtet) höchsten Punkt zu erreichen.

… und machen uns in nordöstlicher Richtung auf um den (lokal betrachtet) höchsten Punkt zu erreichen.

Manche der Türme haben Dächer, natürlich mit Figuren.

Manche der Türme haben Dächer, natürlich mit Figuren.

Blick aus dem Turmfenster auf die Außenseite der Mauer.

Blick aus dem Turmfenster auf die Außenseite der Mauer.

Die Mauer verläuft nicht komplett linear, sondern verzweigt sich auch mal, so wie hinten im Foto zu erkennen. Wir laufen jetzt in entgegengesetzer Richtung und versuchen den Turm ganz links oben im Bild zu erreichen.

Die Mauer verläuft nicht komplett linear, sondern verzweigt sich auch mal, so wie hinten im Foto zu erkennen. Wir laufen jetzt in entgegengesetzer Richtung und versuchen den Turm ganz links oben im Bild zu erreichen.

Noch ein Blick zurück kurz bevor wir die Gabelung erreichen.

Noch ein Blick zurück kurz bevor wir die Gabelung erreichen.

Dann verlassen wir den touristisch erschlossenen Teil der Mauer.

Dann verlassen wir den touristisch erschlossenen Teil der Mauer.

Das hier ist der Orginalzustand. Es wurde also in dem Stück davor ganz schön viel wieder neu aufgebaut.

Das hier ist der Orginalzustand. Es wurde also in dem Stück davor ganz schön viel wieder neu aufgebaut.

Die alten Bodenplatten sehen nicht ganz so gleichförmig aus wie die Neuen.

Die alten Bodenplatten sehen nicht ganz so gleichförmig aus wie die Neuen.

Das Mauerwerk der Zinnen sieht aber ziemlich identisch aus.

Das Mauerwerk der Zinnen sieht aber ziemlich identisch aus.

Unser Ziel ist erreicht und es ist auch Zeit für den Rückweg. Hinter diesem Turm wäre dann auch etwas mehr Klettereinsatz gefragt um weiterzukommen. Aber wer weiss, vielleicht kommen wir eines Tages ja nochmal hierher zurück :)

Unser Ziel ist erreicht und es ist auch Zeit für den Rückweg. Hinter diesem Turm wäre dann auch etwas mehr Klettereinsatz gefragt um weiterzukommen. Aber wer weiss, vielleicht kommen wir eines Tages ja nochmal hierher zurück 🙂

zum Abschluss noch einen Überblick über die Route die wir an diesem Tag zurückgelegt haben:

Der Peitschenmann

Abends auf dem Nachhauseweg hatten wir eine Begegnung die ich euch nicht vorenthalten will. Und zwar sind wir einem netten älteren Herrn begegnet der auf der Straße mit einer ziemlich lauten Peitsche geschlagen hat.
Das Ganze läuft hier unter Individualsport zur Stärkung der Schultermuskulatur. “Besser als Spazierengehen” meinte unser Kandidat, der nach jeweils vier bis fünf Schlägen eine Pause einlegt und erst mal eine Zigarette raucht.

Hier noch ein kleines Video in schlechter Qualität 🙂

Die verbotene Stadt

wir sind gut in China angekommen, und waren gleich mal auf Besichtigungstour in Beijing

wir sind gut in China angekommen, und waren gleich mal auf Besichtigungstour in Beijing

In diesem Eintrag gibt es fürs Erste mal ein paar Eindrücke von der verbotenen Stadt, auch wenn das sicher nicht sehr exklusiv ist.

In diesem Eintrag gibt es fürs Erste mal ein paar Eindrücke von der verbotenen Stadt, auch wenn das sicher nicht sehr exklusiv ist.

Es war ganz schön voll, so wie eigentlich überall in der Stadt. Tickets wurden an 28 Kassen gleichzeitig verkauft, und meistens waren so viele Besucher um einen herum wie in diesem Bild zu sehen.

Es war ganz schön voll, so wie eigentlich überall in der Stadt. Tickets wurden an 28 Kassen gleichzeitig verkauft, und meistens waren so viele Besucher um einen herum wie in diesem Bild zu sehen.

 Die verbotene Stadt besteht aus Palästen,


Die verbotene Stadt besteht aus Palästen,

Die sehen von aussen so aus

Die sehen von aussen so aus

und von Innen so :)

und von Innen so 🙂

die Paläste sind von Plätzen umgeben

die Paläste sind von Plätzen umgeben

 die Plätze sind mit Gassen verbunden


die Plätze sind mit Gassen verbunden

Am Besten gefiel mir der imperiale Garten im hinteren Teil der Stadt

Am besten gefiel mir der imperiale Garten im hinteren Teil

Das Ganze ist von einer Mauer umgeben, hier im Bild rot zu sehen...

Das Ganze ist von einer Mauer umgeben, hier im Bild rot zu sehen…

typische sind die goldgelben Ziegel der Dächer

typische sind die goldgelben Ziegel der Dächer

Je wichtiger das Gebäude, desto mehr Fabelwesen auf dem Dach. Hier z.B das Dach der "Halle der höchsten Harmonie".

Je wichtiger das Gebäude, desto mehr Fabelwesen auf dem Dach. Hier z.B das Dach der “Halle der höchsten Harmonie”.

Auch sonst ist alles reich dekoriert.

Auch sonst ist alles reich dekoriert.

Fensterbeschläge...

Fensterbeschläge…

Belüftungsöffnungen...

Belüftungsöffnungen…

Überall standen Kessel wie der im Vordergrund. Früher wurde darin Löschwasser vorgehalten, das im Winter auch befeuert wurde damit es nicht gefriert.

Überall standen Kessel wie der im Vordergrund. Früher wurde darin Löschwasser vorgehalten, das im Winter auch befeuert wurde damit es nicht gefriert.

In den Nebengebäuden gab es verschiedene Ausstellungen.

In den Nebengebäuden gab es verschiedene Ausstellungen.

am eindrucksvollsten waren für mich die Bronzegegenstände aus der Zeit 800 BC, wie diese Glocke. Findet noch irgendjemand ausser mir, dass es hier gewisse Ähnlichkeiten zur Formensprache der Azteken gibt?

am eindrucksvollsten waren für mich die Bronzegegenstände aus der Zeit 800 BC, wie diese Glocke. Findet noch irgendjemand ausser mir, dass es hier gewisse Ähnlichkeiten zur Formensprache der Azteken gibt?

Bald gehts los

Hier mal die groben Eckdaten für die anstehende Reise in den nächsten Monaten:

Abflug 7. August 2014 über Moskau nach Beijing. Rückflug nach Deutschland am 23. Oktober auf dem gleichen Weg wieder von Beijing aus mit Zwischenstop in Moskau.

Dazwischen geht die Reise übers Land von Beijing nach Hongkong, von dort aus Anfang September mit dem Flugzeug nach Thailand. Anfang Oktober dann wieder ein Flug zurück nach China, und zwar zur Stadt Chengdu, von dort aus dann auf dem Landweg zurück nach Beijing. Zusätzlich zu den Flügen werden wir voraussichtlich nochmal ca. 10000 km zurücklegen, das meiste davon mit dem Zug.

Die Route sieht ganz grob so aus:

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Erstmal wieder zuhause

Seit Montag abend bin ich wieder zuhause. Die Heimreise verlief ganz gut. Inzwischen bin ich allerdings krank geworden. Ich werde mich also wahrscheinlich erst nächste Woche irgendwo blicken lassen.

Viele Grüße,
Johannes

PS: Hier noch ein kleines Video:

Noch eine Woche

Die letzte Woche meines Aufenthalts hat begonnen. Nächsten Montag bin ich bereits wieder in Deutschland. Ich sehe dem Ende mit gemischten Gefühlen entgegen.

Auf der einen Seite muss ich hier Abschied von inzwischen doch recht guten Freunden nehmen. Die meisten verlassen aber die Schule auch innerhalb des nächsten Monats und en einen oder anderen davon werde ich auch definitiv wiedersehen.

Auf der anderen Seite freue ich mich, Euch wiederzusehen und den nächsten Abschnitt in meinem Leben zu beginnen.

Ich habe in letzter Zeit schon mal angefangen mich ein wenig nach Jobs umzuschauen und gestern habe ich zur Abwechslung sogar mal ein ansprechendes Angebot gefunden.

Viele Grüße,
Johannes

Soweit so gut

Heute habe ich die zwei Ziele erreicht, die ich mir für die verbleibende Zeit hier gesetzt hatte.

Das erste davon war, dass ich meine Form mit dem Stock zuende bringen wollte. Der Meister hat mir jetzt die letzten Bewegungen gezeigt, die ich jetzt natürlich noch etwas üben muss. Von der perfekten Ausführung im Allgemeinen bin ich aber noch ein Stück entfernt.

Mein zweites Ziel war der “Kickup”. Eigentlich war ich heute so schlapp wie schon länger nicht mehr. Deswegen war es dann doch etwas überraschend, dass ich, nach einer kurzen Mobilmachung meiner Explosivkraft, in der Lage war dieses kleine akrobatische Stück zu vollführen. Ich hoffe das klappt morgen auch noch 😉

Damit in der restlichen Zeit keine Langeweile aufkommt, lerne ich jetzt übrigens noch ein wenig mit dem PuDao umzugehen. Es handelt sich dabei um eine Stangenwaffe mit einer Breiten Klinge. Bei gelegenheit mache ich noch ein Bild davon 🙂

Viele Grüße,
Johannes

Bilder von mir in der Luft

Ich hoffe, dass durch die ganzen Fotos hier kein falscher Eindruck entsteht, weil sie zur Hälfte aus Geburtstagsfeiern bestehen und bis jetzt kein einziges das eigentliche Training dokumentiert.
Das liegt aber natürlich einfach daran, dass es zumindest für mich schwierig ist Fotos zu machen wärend ich angestrengt durch die Gegend hüpfe. Während dem Training ist dies zumindest weder mir, noch jemand anderem bis jetzt in den Sinn gekommen.

Nachdem nun aber ausdrücklich Fotos von mir in der Luft gewünscht wurden, habe ich am Sonntag ausnahmsweise ein bisschen trainiert und mich dabei fotographieren lassen.

Das Gelände ist etwas abschüssig, aber egal.

Das Gelände ist etwas abschüssig, aber egal.

So richtig wohl fühle ich mich in der Luft ja nicht

So richtig wohl fühle ich mich in der Luft ja nicht

Ein weiterer Kandidat für den eingesprungenen G.O.

Ein weiterer Kandidat für den eingesprungenen G.O.

Diese Kombination aus eingesprungenem Tritt und Schlag, wurde doch tatsächlich erfolgreich im Sparring zwei gegen einen eingesetzt. Ich wurde dabei übrigens getreten ;)

Diese Kombination aus eingesprungenem Tritt und Schlag, wurde doch tatsächlich erfolgreich im Sparring zwei gegen einen eingesetzt. Ich wurde dabei übrigens getreten 😉

Ok, genug davon. Bei 200 Versuchen wird schon das eine oder andere brauchbare Foto dabei sein.

Ok, genug davon. Bei 200 Versuchen wird schon das eine oder andere brauchbare Foto dabei sein.

Chinesische Computer, Viren und das Internet

Heute mal ein Thema, das wahrscheinlich nicht jeden interessiert, aber ich weiss ja nicht wie das bei meinen anderen Einträgen so ist 😉

Jeder chinesische Computer, der mir bis jetzt begegnet ist, und auch jedes portable Speichermedium, war komplett mit Viren verseucht. Egal ob ich die Speicherkarte meiner Kamera im Internetraum der Schule, im Internetcafe oder im Fotodruckgeschäft an einen Rechner anschliesse, wenn ich sie danach an meinem Laptop benutze, wird eine ganze Sammlung dieser Schädlinge gefunden.
Die Gründe dafür sind meiner Meinung, dass die meisten Systeme hier nicht gekauft, und somit auch nicht regelmässig geupdated sind. Es wird der IE als Browser verwendet, und Virenscanner sind mir bis jetzt auch noch nicht untergekommen.

Wenn von euch also jemand einmal nach China kommen sollte, dann seid gewarnt 🙂

Zum Zweiten, die Great Firewall. Bis jetzt wurde mir lediglich der Zugang zu Youtube und lustigerweise capitan-sanchez.de verwehrt. Zumindest Deutsche Nachrichtenseiten wie Zeit oder Spiegel sind dagegen erreichbar. Nervig an der ganzen Angelegenheit ist, dass man nicht unterscheiden kann, ob eine Seite aktiv geblockt ist, oder aus anderen Gründen gerade nicht erreichbar ist.
Ich habe mir deswegen spasseshalber mal einen VPN Tunnel in die Schweiz geholt, um von der Firewall unabhängig zu sein. Dies hat auch den netten Nebeneffekt, dass ich nicht die chinesisch lokalisierten Varianten von von manchen Webseiten angezeigt bekomme, sondern die deutschen.

Viele Grüße,
Johannes

Si Ping

Es ist an der Zeit noch ein paar Worte zu Si Ping zu verlieren, die Stadt in die wir uns am Wochenende des öfteren begeben. Der Name wird übrigens in etwa “Sö Ping” ausgesprochen und keineswegs “Sai Ping” wie manche von den Amerikanern anfangs dachten.
Man hat mir gesagt, dass hier etwa 3 Millionen Leute leben, es gibt aber keinen Flughafen. Die einzigen Ausländer, neben den Leuten von unserer Schule, sind einige Russen, die an der Universität hier studieren.

Im folgenden ein paar Fotos, um einen groben Eindruck zu vermitteln. Dies ist nicht ganz leicht, da die Stadt sehr viele Facetten hat.

Die Aussenbezirke

Die Aussenbezirke

Es wird viel auf der Strasse gearbeitet

Es wird viel auf der Strasse gearbeitet

Lastwagen werden hier grundsätzlich so voll beladen, dass bei der kleinsten Bewegung etwas herunterfallen muss.

Lastwagen werden hier grundsätzlich so voll beladen, dass bei der kleinsten Bewegung etwas herunterfallen muss.

Nach einiger Zeit tauchen die ersten Wohnblocks auf. Es gibt alles zwischen topmodern und Nagelneu bis völlig heruntergekommen.

Nach einiger Zeit tauchen die ersten Wohnblocks auf. Es gibt alles zwischen topmodern und Nagelneu bis völlig heruntergekommen.

Die Strasse im Stadtzentrum die man des öfteren überqueren muss

Die Strasse im Stadtzentrum die man des öfteren überqueren muss

Die Fussgängerzone

Die Fussgängerzone

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Viele Läden dienen ihren Inhabern gleichzeitig als Wohnung. Manchmal steht nur ein Bett in einer Ecke, und gekocht wird dann auf der Strasse.

Viele Läden dienen ihren Inhabern gleichzeitig als Wohnung. Manchmal steht nur ein Bett in einer Ecke, und gekocht wird dann auf der Strasse.

Im ZhongXing Markt. Sechs Stockwerke. Vier davon mit Kleidung. Trotzdem ist es nicht möglich ein einfarbiges T-Shirt zu kaufen.

Im ZhongXing Markt. Sechs Stockwerke. Vier davon mit Kleidung. Trotzdem ist es nicht möglich ein einfarbiges T-Shirt zu kaufen.

kurz vor der Heimfahrt im Taxi. Der Gurt zum anschnallen funktioniert ausnahmsweise sogar.

kurz vor der Heimfahrt im Taxi. Der Gurt zum Anschnallen funktioniert ausnahmsweise sogar.

Viele Grüße, Johannes

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